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A K T U E L L E S

Z A H N A E R Z T E K A M M E R . A T

33

ÖZZ Ausgabe 1/2026

W I S S E N S C H A F T L I C H E F O R T B I L D U N G

Die Angst vor Spritzen ist eine

der am weitesten verbreiteten

spezifischen Phobien. Der Artikel

beleuchtet das Thema aus der

doppelten Perspektive einer

Betroffenen und Behandlerin

und stellt praxisnahe sowie

wissenschaftlich fundierte

Ansätze dar.

Von N. Psenicka

Bis zu zehn Prozent der Bevölkerung leiden an Trypanophobie,

der Angst vor Spritzen – unabhängig von Alter, Geschlecht oder

Bildung. Die Folgen sind gravierend: notwendige Impfungenwer-

den vermieden, Vorsorgeuntersuchungen hinausgezögert, oral-

chirurgische Eingriffe abgesagt. Damit wird dieTrypanophobie zu

einemernsthaftenmedizinischen und gesellschaftlichen Problem.

Einleitung und Hintergrund

Die Angst vor Nadeln und Injektionen begleitet die Mensch-

heit seit Jahrhunderten. Schon Kleinkinder reagieren häufig mit

Schreien oder Flucht, sobald sie mit einer Spritze konfrontiert

werden.Während sich diese Furcht bei vielenMenschen imLaufe

des Lebens relativiert, entwickelt sich bei einem nicht geringen

Teil eine manifeste Phobie.

Zum

Herausnehmen

und

Sammeln

Detaillierte Infos zum ZFP finden Sie auf Seite 34, 35 und 43

¤

TRYPANOPHOBIE

Wenn Angst vor Spritzen

zur Gesundheitsgefahr wird

© Sklyarov/stock.adobe.com