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Z A H N A E R Z T E K A M M E R . A T

ÖZZ Ausgabe 1/2026

46

Die konkrete Adresse steht aller-

dings nicht mit der Behörde in Ver-

bindung.

Kurzes Zahlungsziel soll Stress er-

zeugen

: Die Kriminellen setzen eine

sehr knappe Frist und wollen damit

beim Opfer eine Impulsreaktion

auslösen. Der offene Betrag solle

innerhalb von drei Tagen überwie-

sen werden. Kein Amt arbeitet mit

derartigen engen Zeitfenstern.

Ziel-Konto

: Die Überweisung soll

auf ein Konto im Ausland erfolgen.

Die IBAN beginnen oftmals mit den

Buchstaben „IE“ – also für Irland.

Generell gilt

:

Sollten Sie bei einer

(vermeintlichen) E-Mail vom BMF un-

sicher sein, steigen Sie direkt in Ihr

FinanzOnline-Konto ein! Alle offenen

Zahlungen scheinen dort auf. Finden

Sie die im E-Mail erhobene Forderung

nicht, ist das ein weiterer Beweis für

die betrügerische Absicht hinter den

Nachrichten.

LBG Österreich GmbH

Wirtschaftsprüfung &

Steuerberatung

NEUE E-MAIL-

PHISHING-WELLE

Einmal mehr geben sich Kriminelle als

das Bundesministerium für Finanzen

aus. Aktuell nehmen sie sowohl Privat-

personen als auch Unternehmen ins

Visier. In beiden Fällen sollen angeblich

offene Zahlungenmit einerÜberweisung

beglichen werden – auf ein Konto im

Ausland. Tätigen Sie keinesfalls Über-

weisungen und löschen Sie die E-Mail!

Das sprachliche Niveau der betrügeri-

schenNachricht ist durchaus hoch. Den-

noch erhält die Phishing-Mail Anhalts-

punkte, um die kriminellen Absichten

erkennen zu können. Die wichtigsten

Punkte:

Absenderadresse

: Zwar verwenden

die Kriminellen als Absendernamen

„Bundesministerium für Finanzen“.

S T E U E R

Angeblich ausstehende Zahlungen an das Finanzamt.

Tätigen Sie keinesfalls Überweisungen!