KOO JEONG A
Land of Ousss [Gravitta]
Vom 31. Jänner bis 25. Mai 2026
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zonen der Erfahrung, die sich erst im geduldigen Wahrnehmen
öffnen. Unsichtbare Phänomene werden über Klänge, Gerüche
und sparsame Gesten erfahrbar. Erfundenes und Gefundenes,
Konkretes und Ungreifbares gleiten ohne feste Grenzen inein-
ander. Dabei ist das Werk von KOO JEONG A von außergewöhn-
licher Zurückhaltung geprägt. Wenige, präzise gesetzte Mittel
genügen, um Präsenz entstehen zu lassen. Das Kunsthaus
Bregenz wird dabei zum idealen Resonanzraum. Seine Größe
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Spürbare zur Geltung kommen.
Für das Erdgeschoss des Kunsthaus Bregenz entwirft KOO
JEONG A ein Bodenobjekt, ein aus seinem Kontext gelöstes
Fragment eines Skateparks, dessen phosphoreszierende Ober-
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ausladende Rundung, die den Ausstellungsraum neu ordnet. Im
Dialogmit der Architektur von Peter Zumthor entsteht ein Raum,
der Material, Licht und Bewegung ästhetisch und poetisch erfahr-
bar macht. Wie bereits bei früheren Skateparks – imRahmen der
Biennale in Venedig 2024, der Triennale in Mailand 2019 sowie
in Ausstellungen in Arles, Liverpool, São Paulo und Seoul – greift
KOO JEONG A auch im Kunsthaus Bregenz mit der Kurve der
Bahn die Form des Möbiusbandes auf. Hier erscheint sie als
eigens für diesen Ort entwickelte Skulptur, präzise formuliert
und in die räumliche Atmosphäre eingepasst.
Kunsthaus Bregenz
6900 Bregenz, Karl-Tizian-Platz, Postfach 45
Tel. + 43 (0)5574 485 94-433
www.kunsthaus-bregenz.at© KOO JEONG A, Kunsthaus Bregenz
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Z A H N A E R Z T E K A M M E R . A T
ÖZZ Ausgabe 1/2026
NIKA NEELOVA
Cascade
Vom 11. April 2025 bis 6. April 2026
Die britische Künstlerin Nika Neelova entführt uns mit Cascade
in eine Welt, in der die Zeit aus den Angeln gehoben scheint: In
ihren Arbeiten verschmelzen Vergangenheit, Gegenwart und
Zukunft auf poetische Weise miteinander. In der Ausstellung
verwebt Neelova ihre Werke mit weiteren Sammlungsobjekten
und Leihgaben bedeutender Künstler:innen – daraus entsteht
eine einzigartige Erzählung.
Nika Neelova wurde 1987 in Moskau geboren und lebt seit 2008
in London. Sie arbeitet ausschließlich mit gefundenen Objekten
und Materialien. Es ist ihr bemerkenswertes Talent, alltägliche
Dinge aus einer Vielzahl von Blickwinkeln zu untersuchen und
neu zu präsentieren. Sie betreibt dabei eine Art umgekehrte
Archäologie – und gräbt nicht bloß nach Fundstücken, sondern
viel mehr nach Geschichten.
Neelova will, dass die Besucher:innen die Idee der Zeit durch ihre
Werke auf verspielte und forschend-neugierigeWeise erleben. Sie
selbst versteht Zeit als nicht-linear. Ihre Arbeiten sind wie Arte-
fakte, die Betrachtende sogartig in einen Zeitstrom mitziehen.
Dabei scheint sich die Geschichte in wiederkehrenden Schleifen
zu bewegen.
Museum der Moderne Salzburg
5020 Salzburg, Mönchsberg 32
Tel.
+43 (0)662 - 84 22 20
www.museumdermoderne.atKUNST
Ausstel lungen
© Foto: Ansis Starks




