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Z A H N A E R Z T E K A M M E R . A T

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ÖZZ Ausgabe 1/2026

vielfalt nach außen geschlossen auftritt.

Und diesen Zusammenhalt gilt es auszu-

bauen und zu stärken.

Die Herausforderungen waren vor zwei

Jahrzehnten im Kern dieselben wie heu-

te: knappe Kassen imGesundheitswesen,

zunehmende EU-Regulierungen und die

fortschreitendeKonzentration amDental-

markt. Vieles davon begleitet uns leider

bis heute – manches sogar verschärft.

Politische Entscheidungen haben unseren

Spielraum immer wieder eingeschränkt,

und das EU-Amalgamverbot hat die Ver-

sorgung zusätzlich verkompliziert. Gerade

deshalbmüssenwir jetzt gemeinsamver-

suchen, vorwärtszublicken und Lösungen

zu finden, statt starr amGewohnten fest-

zuhalten und Neuerungen von Anfang an

zu verdammen.

Das Jubiläumsjahr ist auch ein Wahljahr,

wo Sie, verehrte Frau Kollegin, verehrter

Herr Kollege aufgerufen sind, Ihre Stan-

desvertretung mitzugestalten. Ich möch-

te Sie auf diesem Weg persönlich dazu

einladen, am 29. Mai von diesem Recht

Gebrauch zu machen und Ihre Stimme

abzugeben.

In einigen Bundesländern können Sie

zwischen mehreren Listen oder

Das Jubiläumsjahr ist

auch ein Wahljahr, wo

Sie aufgerufen sind,

Ihre Standesvertretung

mitzugestalten.

Dr.

in

Birgit Vetter-Scheidl

Präsidentin der Österreichischen

Zahnärztekammer

© Georg Wilke

E D I T O R I A L

¤

Liebe Frau Kollegin,

lieber Herr Kollege,

am 15. Februar 2006 erschien der erste

Newsletterderneu gegründetenZahnärz-

tekammer. Damals schrieb der zu diesem

Zeitpunkt noch provisorische Präsident:

„Es ist soweit. Wir haben eine eigene

Kammer. Die Zukunft hat also begonnen.

Jetzt sind wir, wir ganz allein für uns, die

Zahnärzteschaft, zuständig und verant-

wortlich. Es kommt auf uns an, was wir

daraus machen.“

20 Jahre später können wir auf wichtige

Meilensteine zurückblicken.Wirhabendie

Zahnärztekammer zum Erfolgsmodell im

österreichischen Gesundheitssystem ge-

macht. Politik und Versicherungsträger

kennen uns als verlässlichen Partner,

wir sind gut vernetzt und verfügen über

eine stabile Gesprächsbasis. Wir haben

ein eigenständiges Profil entwickelt und

werden nicht mehr als Anhängsel der

Ärzteschaft behandelt – unter „Z“ wie

Zahnärzte.

Selbstkritischmüssenwirallerdings eben-

so festhalten:Auchnach20 Jahren sindwir

nicht so geeint, wie ich es mir wünschen

würde. Es gibtwie damals verschiedenste

Interessen, die sich nicht immer nur am

Wohl der Allgemeinheit orientieren. Wir

können jedoch mit Stolz sagen, dass die

Zahnärzteschaft trotz internerMeinungs-

Als die

Zukunft begann:

20 JAHRE

ZAHNÄRZTEKAMMER

© AsikurRahman

/

stock.adobe.com