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L A N D E S I N F O S

Z A H N A E R Z T E K A M M E R . A T

ÖZZ Ausgabe 1/2026

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Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage zum „Regionalen

Strukturplan Gesundheit“ zeichnen ein positives

Bild der zahnärztlichen Versorgung in Wien.

ZEITNAHE

BEHANDLUNGSTERMINE

RSG-Umfrage 2025

Die Ergebnisse der jüngsten Umfrage (01.12.2025 bis 15.12.2025)

zum „Regionalen Strukturplan Gesundheit“ zeichnen ein erfreu-

liches Bild hinsichtlich der zahnärztlichen Versorgung inWien. So

erhalten Patient:innen mit akuten Schmerzen in 85 Prozent der

Ordinationen (138 von 162) am Tag der Anfrage oder spätestens

am Folgetag und in 160 (von 162) Ordinationen innerhalb einer

Woche einen Behandlungstermin. Bei bestehenden Patient:innen

ohne akute Schmerzen beträgt die Wartezeit auf einen Termin

maximal zwei Wochen (in 134 von 162 Ordinationen). Neue Pa-

tient:innen dürfen ebenfalls innerhalb von zweiWochenmit einem

Termin rechnen (112 von 162 Ordinationen). Knapp ein Drittel der

Zahnärzt:innenmit Kassenvertrag (50 von 162) nutzen aktuell ein

Online-Terminbuchungssystem, das Alter der Befragten hat dabei

keinen Einfluss auf die Nutzung.

Wien: Stadt der Pendler:innen

131 der Befragten gaben an, dass die Mehrheit der Patient:innen

aus der näheren Umgebung der Ordination komme. Dennoch ist

der Anteil der Patient:innen, die nicht in Wien wohnhaft sind,

relativ hoch. Bei mehr als der Hälfte der Befragten (91 von 162)

stammt mehr als jeder zehnte Patient nicht aus Wien. „Hier kann

man einen klaren Zusammenhang mit der Zahl der Pendler:innen

und diesen Angaben erkennen“, erklärt Ozren Marković, Landes-

finanzreferent der Landeszahnärztekammer für Wien.

Jobsharing als Zusammenarbeitsform

Jobsharing wird vom Großteil der Befragten als Möglichkeit zur

Zusammenarbeit und Arbeitsteilung wahrgenommen. Lediglich

bei 29 (von 162) Befragten erhöhte sich durch den bzw. die Jobs-

haring-Partner:in die Zahl der behandelten Patient:innen. Selbst

in Ordinationen mit zwei Jobsharing-Partner:innen stiegen die

Behandlungszahlen nur bei der Hälfte der Befragten an. 53 al-

ler befragten Zahnärzt:innen mit Kassenvertrag gaben an, einen

oder zwei Jobsharing-Partner:innen zu haben, wobei es keinen

Zusammenhangzwischen der Größe und demBehandlungsbedarf

des jeweiligen Bezirkes zu geben scheint. Diemeisten Jobsharing-

Partner:innen arbeiten bei Zahnärzt:innenmit mehr als 15-jähriger

Ordinationsinhaberschaft (32 von 53), gefolgt von jenen, die ihre

Ordination kürzlich übernommen haben. „Der Wunsch gemein-

sam zu arbeiten, wird mit diesen Zahlen neuerlich unterstrichen.

Ebenso trägt Jobsharing zurWork-Life-Balance, vor allemvor einer

Ordinationsübergabe, bei“, so Marković.

Zur Umfrage

Die Umfragewurde vom01.12. bis 15.12.2025 unter niedergelasse-

nen Zahnärzt:innen durchgeführt. Insgesamt 187 Zahnärzt:innen

aus allen Bezirken und Altersgruppen nahmen teil; 162 (das ent-

spricht 26 Prozent allerWiener Zahnärzt:innenmit Kassenvertrag)

davon haben einen Kassenvertrag. 68 der Befragten arbeiten bis

zu 30 Stunden proWoche, 94 der befragten Zahnärzt:innenmehr

als 30 Stunden und bieten auch Termine nach 18 Uhr sowie an

Samstagen an.